Aktuelles / Vereinsleben
August 2026
Um den Minibagger bei
seinen Einsätzen auf den Gleisen versetzen zu können,
wurde ein besonders flacher Tieflader konstruiert und gebaut,
der auf zwei Losradachsen läuft, deren Laufflächen verbreitert
wurden. Er ist damit nur ca. 20cm hoch und leicht vom Bagger zu
befahren. Man sieht erst auf den zweiten Blick, dass der Bagger
auf ihm steht.
Juli 2026
Ein Vereinsmitglied hat
sich einen Minibagger gekauft, den er auch für Einsätze
im Verein zur Verfügung stellt. Damit geht der Gleisbau rund
um die Hälfte schneller und die körperliche Arbeit wird
deutlich leichter. Auf diese Weise wird die notwendige Erneuerung
des Oberbaus zu einer lösbaren Aufgabe.

Durch
glückliche Umstände waren bei einer nahegelegenen Baustelle
mehrere Multicarladungen Erde übrig, die genau dort abgeladen
wurden, wo der Eimerkettebagger im Betrieb gezeigt wird. Damit
ist in Zukunft genug Material für die Vorführung des
Baggers vorhanden und es muss nicht in die alte Halde gebaggert
werden, auf der er steht.

Die
Tore der Abstellhalle wurden im Industriefarbton "resedagrün"
gestrichen, den sie ursprünglich hatten.
Um
das Feuerholz trocken lagern zu können, wurde ein stabiler
Unterstand errichtet. 
Die Verladerampe im Hallenvorfeld
wurde mit Erdaushub aufgefüllt und damit fertig gestellt.

Mai 2026
Der zweite Höhepunkt
im Vereinsjahr ist das Pfingstfest, zu dem jeweils am Sonn- und
am Montag öffentliche Fahrten der Glossener Feldbahn stattfinden.
Auch in diesem Jahr war die Anreise mit der Döllnitzbahn, dem "Wilden Robert",
möglich und das wurde speziell im offenen Wagen gern genutzt.
An der Verladerampe in Glossen übernahmen die Feldbahnzüge
die Fahrgäste, um mit Ihnen das Steinbruchgelände zu
bereisen. Führungen im Museum und am Eimerkettenbagger dienten
der Erklärung der historischen Technik. Vor der Abstellhalle
fand eine O&K-Parade statt und die Loks wie auch der Eimerkettenbagger
wurden im Betrieb vorgeführt. Passend zum historischen Umfeld
kam auch ein "MZ-Biker" zu Besuch.

April 2026
Traditionell startet die
öffentliche Fahrsaison in Glossen zum Osterfest, so auch
in diesem Jahr. Der "Wilde Robert" lief den Bahnhof
Glossen dazu mit dem Dampfzug an.
Das Areal am
ehemaligen Dorfgasthof, in dem u.a. das Vereinslokal "Kipplore"
untergebracht ist, wurde von den örtlichen Vereinen liebevoll
in einen Ostergarten verwandelt, in dem auch Hasenschule und Bimmelbahn
ihren Platz fanden.
Als Highlight für die
Besucher erwies sich ein Loktransport, der am Ostersonntag stattfand.
Es wurde eine aus Italien stammende Benzinmotorlok des O&K-Typs
"M" angeliefert, die in einer Thüringer Feldbahnwerkstatt
eine neue Achse erhalten hatte. Verladen dagegen wurde eine Lok
des O&K-Typs "LD16", die bisher als Ersatzteilspender
im Lokschuppen stand. Sie soll zu einer funktiontüchtigen
Lok komplettiert werden, eine echte Herausforderung.
Die
kleine, grüne Diesellok vom Typ DIEMA DS12, die gerade als
Gast in Glossen weilt, war Teil der Ursprungsausstattung der Glossener
Feldbahn aus dem Jahr 1942. Sie gehört heute zur Sammlung
des Feldbahnmuseums Herrenleite bei Pirna und fand neben anderen Loks die Gelegenheit,
den Lokschuppen zu verlassen.


März 2026
Im März wurde die
Reparatur des Getriebes der Lok 2 mit dem Austausch der Kupplungsscheiben
weitergeführt, so dass geplant ist, sie zu den Osterfahrtagen
wieder zum Einsatz bringen.
Außerdem war
wie in jedem Frühjahr eine große Menge Laub von den
Gleisen zu entfernen, wobei sich erneut der vor zwei Jahren gebaute
Laubsauger bewährte. Zum Teil musste das Laub aber auch in
großen Haufen gesammelt werden, um es dann per Lorenzug
auf die Kippe zu bringen.
Im Vorfeld der Abstellhalle
wurde der Bau einer stabilen Verladerampe für Feldbahnfahrzeuge
in Angriff genommen, die die bisherigen Provisorien ablösen
soll. Außerdem wurden weitere, noch fehlende Stellböcke
der dort verlegten Weichen montiert.
Januar/Februar 2026
Ende Januar wurden am
Bahnhof Glossen durch die Mitarbeiter des Mügelner Bauhofes
zur Verkehrssicherung mehrere Bäume gefällt und zurückgeschnitten.
Das anfallende Feuerholz wurde abtransportiert und die Äste
wurden gehäckselt.

Auf
einem Abstellgleis in der Nähe der Fahrzeughalle standen
vier 1,75er Kipploren, die die Zeit der siebziger Jahre in Glossen
repräsentieren, als damit große Abraummengen transportiert
wurden. Sie waren auf Grund des desolaten Zustandes des Gleises
- es lag seit Jahrzehnten unverändert - aber zum Teil schon
zwischen die inzwischen losen Schienen gefallen. Nun wurden sie
mit Hilfe eines langen Seiles abgezogen und auf das neu errichtete
Gleis rechts neben der Halle geschoben, wo schon zwei Loren gleichen
Typs standen. Davor fanden auch die vier Grubenhunte ihren Platz.
Nun kann die geplante Instandsetzung des Abstellgleises in Angriff
genommen werden.

Im
Gleisfeld vor der Halle wird eine neue Verladerampe für Feldbahnfahrzeuge
errichtet, da sich die Interimsrampe in der Grube auf Dauer als
ungeeignet erwies. Als erster Schritt dazu wurden sechs Regelspurschwellen
vom Lagerplatz abgeholt und an der Baustelle angeliefert, natürlich
mit der Feldbahn.

An
der Strecke in Richtung Dorf stand eine Eiche, die schon seit
Jahren tot war und daher eine Gefahr darstellte. Mit professioneller
Hilfe wurde sie gefällt und mit der Feldbahn abtransportiert.
Dies war auf Grund der beengten Situation im Einschnitt schlecht
anders möglich und bot die Möglichkeit, einen echten
Waldbahnzug fahren zu lassen.

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